Warum sind Asiaten eigentlich so schlank?

Statistiken zeigen, dass Asiaten die magersten Menschen auf der Erde sind. So sind nur nur 3,4 % der japanischen Frauen fettleibig, wohin gegen die US-Frauen ganze 41,5 % erreichen. Und in Europa sind knapp 1/4 der weiblichen Bevölkerung übergewichtig. Aber woran liegt das? Ist es nur die Genetik oder kann man dies auf die guten Gewohnheiten zurückführen?

Wir vermuten Letzteres, denn wenn man sich mal die Ernährungsgewohnheiten der Asiaten genauer ansieht, ist es kein Wunder, dass sie kaum Probleme mit dem Übergewicht haben.

Wir haben 9 Gewohneiten  aufgeführt, von denen wir uns gerne inspirieren lassen können.

 

#1 Mehr Gemüse

Ob  Chinesischer Brokkoli, Wirsing, Grünkohl, Bittergurke, Pak Choi, Thaispargel oder Moringa: Grünes Gemüse wird in der asiatischen Küche sehr viel verwendet. Das Schöne daran: Neben dem Gesundheitsaspekt (grünes Gemüse steckt voller Vitamine und Mineralstoffe!) ist das Gemüse äußerst kalorienarm – füllt den Magen – so dass es kaum Platz für kalorienreiches Essen gibt.

Neben den grünen Nahrungsmitteln lieben Asiaten auch grünen Tee, er regt den Stoffwechsel an und hilft beim Abnehmen.

 

#2 Gehen

Im Durchschnitt gehen Asiaten mehr als Westler und erstaunlicherweise ist es eine Gewohnheit, die mit einer hohen Bevölkerungsdichte verbunden ist. Sie leben in dicht besiedelten Städten und sind daran gewöhnt, die Viertel zu Fuß zu erkunden und lange Strecken mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückzulegen.

 

#3 Desserts

Auch wenn man mittlerweile viele Fast Food Ketten in Asien vorfindet und gerade die Jugend auf das Ungesunde Zeugs total abfährt, greifen die älteren Asiaten doch lieber zu natürlichen Zucker – nämlich Obst, anstatt auf industriezuckerhaltige Lebensmittel.

Außerdem werden in Dessert gerne Reis, rote Bohnen und Algen verwendet, um herzhafte Snacks herzustellen, die nicht vergleichbar mit den westlichen Kalorienbomben sind.

 

#4 Körperliche Bewegung

Die traditionelle chinesische und japanische Medizin ist darauf ausgerichtet, Krankheiten zu verhindern, anstatt sie zu heilen. Aus diesem Grund werden Tai Chi und verschiedene Formen der Meditation in der Bevölkerung weit verbreitet und helfen ihnen, sich in Körper und Geist fit zu halten.

 

#5 Schale statt Teller!

Spätestens, wenn man nach Asien reist, bemerkt man, dass Asiaten kaum flache Teller benutzen. Stattdessen setzen sie auf Schüsseln. Und das hat nicht nur praktische Gründe (handlicher!), sondern auch psychologische: Mahlzeiten in Schüsseln serviert, wirken größer. Dadurch isst man automatisch weniger.

 

#6 Fermentiertes Essen

Der absolute Geheimwaffe in der Küche Asiens: Fermentiertes Essen! Beim Fermentieren wird Gemüse kleingehackt, mit Salz eingerieben und so lange gemischt, bis sich eine Salzlake bildet. So bilden sich darin Enzyme und Bakterien, die zu gären beginnen (also Zucker und Stärke abbauen) – und bringen nach dem Verzehr auch die Darmflora auf Trab, sodass der Stoffwechsel ordentlich eingeheizt wird. Zudem hemmt regelmäßiger Verzehr fermentierter Lebensmittel den Heißhunger.

 

#7 Fisch statt Fleisch!

Asiaten essen viel mehr Fisch und viel weniger Fleisch als Westeuropäer. Dieser ist reich an Omega-3: eine essentielle Fettsäure, die gut für das Immunsystem, für das Herz-Kreislauf-System, für die Gehirnzellen, aber auch für die Gewichtsabnahme ist.

Eine Studie, die zwei Gruppen mit der gleichen Diät und den gleichen Bewegungsgewohnheiten folgte, zeigte, dass diejenigen, die Omega-3-Präparate zu sich nahmen, anderthalb Kilo mehr als die anderen verloren hatten.

Wer also die Wahl zwischen Fisch und Fleisch hat, sollte sich möglichst oft für die Meerestiere entscheiden.

 

#8 Die Schärfe

Wusstest du, dass scharf schlank macht?

Wer seine Mahlzeiten hin und wieder mit Chili, Pfeffer, Ingwer, Curry, Wasabi oder Jalapeños aufpeppt, heizt seinem Fettstoffwechsel gehörig an. Weitere scharfe Lebensmittel sind z. B. Senf, Rettich, Zwiebeln, Knoblauch und einige Kressesorten.

Der Grund ist, dass scharfes Essen  die Verdauung fördert und verbrennt ganz nebenbei Kalorien – schließlich versucht der Körper die feurige Hitze durch Schwitzen wieder auszugleichen.

 

#9 Asia-Trick: Dünsten statt braten!

Asiaten braten ihr Esse nicht an, sondern dünsten es lieber. Das hat 2 großartige Vorteile:

Damit sparen sie nicht nur Kalorien, sondern heimsen auch mehr Vitamine ein. Denn beim schonenden Dünsten bleiben mehr Nährstoffe in Karotten, Grünkohl und Pak Choi enthalten, als beim aggressiven Braten und Frittieren.