Achtung Pestizid Alarm: Diese 12 Lebensmittel nur in Bio kaufen



Es scheint fast so, als ob Kinder schon ganz instinktiv das gesunde Essen aka frisches Obst und Gemüse oftmals ablehnen, wenn wir Erwachsene es ihnen mal wieder schmackhaft machen wollen.

Denn oft ist ausgerechnet das, was als vermeintlich naturreine Vitamin- und Nährstoffquelle daherkommt, nicht wenig mit unerfreulichen Nebenprodukten belastet.

Wir sprechen hier von Pestiziden, diese sorgen als Rückstände auf und in Lebensmitteln in regelmäßigen Abständen für eine große Unsicherheit bei uns besorgten Konsumenten.

Und gerade wenn die Zeitschrift Öko-Test mal wieder einen Lebensmittel Skandal aufgedeckt, ist die Angst um so größer. Bedeutet das nun, dass wir sämtliches Obst und Gemüse nur noch in Bio Qualität kaufen oder gar darauf verzichten müssen? Natürlich nicht, aber man sollte gerade, weil es um die Belastung eigentlich ja tatsächlich sehr gesunder Lebensmittel geht, bei Einkauf und Verzehr bestimmte Punkte beherzigen. Welche Lebensmittel besonders heftig gespritzt werden, erfahrt ihr noch im Text.

 

Die Wechselwirkung verschiedener Pestizide wird unterschätzt

Nach wie vor landen Tausende Tonnen von Pestiziden auf Äckern, auf denen wächst, was wir essen.

Tatsächlich sind viele Pestizide noch unzureichend erforscht, vor allem in Kombination miteinander. Und die Höchstwerte sind nicht nur umstritten, sie werden auch oft überschritten. Besonders problematisch werden gesundheitliche Bewertungen, wenn es um den Einsatz illegaler, also nicht zugelassener, Pestizide geht. Wir zeigen dir zwölf Obst- und Gemüsesorten, die besonders häufig mit Pestiziden belastet sind.

#1 Paprika

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat einen Bericht veröffentlicht, indem Untersuchungen in 2017 zeigten, dass in Paprika das Nervengift Chlorpyrifos steckt. Daneben fand das BVL weitere Pestizid-Rückstände: 5,5 Prozent der 421 untersuchten Paprika-Proben überschritten den gesetzlichen Höchstwert. Das schaffte keine andere Gemüsesorte.

Paprika sollte also unbedingt in Bio-Qualität gekauft werden, denn Bio Bauern dürfen keine synthetischen Pflanzenschutzmittel verwenden.

 

#2 Weintrauben

Auch für die leckeren runden Durstlöscher im Sommer solltest du lieber zum Bio Laden deiner Nähe gehen. In einer einzigen Probe hat das BVL bis zu 35 Pestiziden in einer einzigen Probe entdeckt – diesen Wert konnte kein anderes Obst oder Gemüse toppen. Insgesamt waren 68 Prozent der getesteten Reben mehrfachbelastet. Was dieser Giftcocktail im menschlichen Körper anrichtet, ist noch lange nicht ausreichend erforscht.

 

#3 Spinat

Auch wenn Spinat dich nicht stark wie Popeye macht, enthält das Gemüse trotzdem viele gesunde Nährstoffe und findet im grünen Smoothie im mehr Beliebtheit. Leider findet man in konventionell angebautem Spinat viel zu viele Pestizid Reste, sogar Dithiocarbamate, die im Verdacht stehen sollen, Nervenschäden, Schilddrüsen krankheiten und Krebs auszulösen

 

#4 Erdbeeren

Leider werden konventionelle Erdbeeren heutzutage mit jeder Menge Chemie behandelt, so fanden sich in 80 % der Proben Rückständer der verschiedensten Pestizide. Lieber also zu Bio Qualität greifen. Die halten zwar nicht so lange, aber notfalls kannst du sie auch einfrieren und dann im leckeren Bananen-Erdbeer-Minze Smoothie verarbeiten.



#5 Johannisbeeren

Am Besten baust du die kleinen sauren Früchte einfach selber im Garten an, das ist nicht schwer und diese sind absolut frei von Pestiziden.

Denn leider wurden auf fast 90 % aller Proben Rückständer vieler verschiedener Spritzmittel gefunden, einige lagen auch über dem gesetzlichen Höchstwert.

 

#6 Kirschen

In Deutschland hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit auf über 70 % der Sauer- und Süßkirschen bis zu 19 verschiedene Pestizide gefunden. Hier also lieber nur auf heimische Kirschen in Bio Qualität zurückgreifen.

 

#7 Mandarinen

Was wäre die Weihnachtszeit ohne den herrlichen Duft von Mandarinen? Leider sind die süßen Früchte nicht in Deutschland heimisch und stammen sogar meist aus China, Spanien oder der Türkei und müssen lange Transportwege zurücklegen, bis sie in unseren Supermärkten landen. Und über 50 % der getesten Früchte waren leider voller unschöner Pestizide. Am Besten also auf Bio-Mandarinen aus Europa zurückgreifen.

 

#8 Grapefruit

Greife lieber zur Bio Grapefruit. Denn auf fast 80 % der gestesten Früchte fanden sich mehrere Chemikalien.

 

#9 Pirsiche

Greife unbedingt zu Bio Pfirsichen, denn fast 80 % der Proben waren sehr belastet.

 

#10 Himbeeren

Achtung Giftcocktail! Sie gehören zu den Lieblingsfrüchten vieler Deutsche und sind dazu noch unglaublich gesund! Jedoch solltest du auf keinen Fall zu konventionellen Himbeeren aus dem Supermarkt greifen, in fast 66 % fand man die unterschiedlichsten Pestizide, die in keinen Magen gehören. Also lieber etwas mehr Geld in die eigene Gesundheit und ein Bio Label stecken.

 

#11 Aprikosen

Und leider sind auch Aprikosen alles andere als unbedenklich. Das Bundesamt fand bei fast 70 % Prozent der 122 getesteten Sorten gleich mehrere Pflanzengifte.

Zudem bringen die leckeren Früchte einen sehr hohen CO2 Verbrauch mit sich. Die bei uns verzehrten Aprikosen werden hauptsächlich in der Türkei, Usbekistan und Iran angebaut – aber auch in Italien, Frankreich, Griechenland und Spanien. Versuche also, möglichst europäische Bio-Aprikosen zu kaufen. Je nach Region haben sie zwischen Mai und September Saison

 

#12 Birnen

Am Besten kaufst du Birnen von August bis Ende Januar nur in Bio Qualität in deiner Region. Noch besser wäre es natürlich einen eigenen Birnenbaum zu besitzen oder auf Omas zurückzugreifen.

Denn auch hier wurden über 19 verschiedene Pflanzengifte bei konventionell angebauten Birnen gefunden.

 



Überraschung bei Tee und frischen Kräutern

Und leider hört das Gespritze bei Obst und Gemüse noch lange nicht auf. Auch frische Kräuter und Tees aus konventionellem Anbau sind häufig mit noch mehr Pestizidresten belastet, als Obst und Gemüse. 

Deinem Körper zuliebe solltest du also lieber zu Bio Siegeln und am Besten auch fairtrade Siegeln greifen.